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Agroverarbeitete Polysaccharide, insbesondere Nanocellulose, Chitosan und Pektin, entwickeln sich zu nachhaltigen, chemisch programmierbaren Vorlagen für biomimetische Kalziumphosphat (CaP) Mineralisation, doch translationstaugliche Systeme werden nach wie vor durch fragmentierte mechanistische Interpretationen, inkonsistente Materialcharakterisierungen und schlechte Kontrolle der Prozessvariablen limitiert. Vorhandene Übersichtsarbeiten behandeln normalerweise die Simulation von Körperflüssigkeitsscreenings, CaP-Polymerverbunden oder einzelne Polysaccharidklassen separat und erklären daher nicht, wie die Geschichte der Rohstoffe, die kritischen Qualitätsmerkmale der Polymere und die Kinetik der Mineralisation gemeinsam Struktur, Funktion und Reproduzierbarkeit bestimmen. Hier etablieren wir einen einheitlichen mechanistisch-translationalen Rahmen für die CaP-Mineralisation auf agroverarbeiteten Polysaccharid-Skeletten. Wir zeigen, wie Quelle und Reinigung die Molekulargewichtsverteilung, den Grad der Acetylierung oder Esterifizierung, die Ladungsdichte, den verbleibenden Aschegehalt und die Endotoxinbelastung definieren und wie diese Parameter die interfaciale Ionenassoziation, Hydratation, Bildung von Präkernungs-Komplexen, Stabilisierung von amorphem Kalziumphosphat und Reifung hin zu Oktakalziumphosphat, Hydroxylapatit und karbonatisiertem Apatit steuern. Außerdem definieren wir, wie die Architektur des Skeletts und die Bearbeitungsrouten die Mineralverteilung steuern, einschließlich des Wechsels von oberflächlichen Beschichtungen zu volumetrischer Mineralisation. Schließlich schlagen wir mechanismusgeführte Entwurfsregeln und ein minimales quantitatives Berichtset zur Verbesserung der Reproduzierbarkeit, Vergleichbarkeit und biomedizinischen Translation von knochenregenerativen Biomaterialien vor.
Vega-Baudrit et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.