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Kürzlich wurde erhebliche Aufmerksamkeit einem systembasierten Ansatz zur Analyse von Risiko, Verwundbarkeit und Resilienz geschenkt. Es wird argumentiert, dass Risiko, Verwundbarkeit und Resilienz inhärent und fundamental Funktionen der Zustände des Systems und seiner Umgebung sind. Verwundbarkeit wird als die Manifestation der inhärenten Zustände des Systems definiert, die einem natürlichen Risiko ausgesetzt oder ausgenutzt werden können, um das System negativ zu beeinflussen. Resilienz hingegen wird als die Fähigkeit des Systems definiert, eine größere Störung innerhalb akzeptabler Degradationsparameter zu widerstehen und sich innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens und mit akzeptablen Kosten und Risiken zu erholen. Risiko hingegen ist wahrscheinlichkeitsbasiert, definiert durch die Wahrscheinlichkeit und Schwere von negativen Auswirkungen (d.h. den Folgen). In diesem Artikel betrachten wir diesen Ansatz genauer. Es wird beobachtet, dass die Schlüsselkonzepte inkonsistent sind, da die Unsicherheitsdimension (Wahrscheinlichkeit) für die Risikodefinition, jedoch nicht für Verwundbarkeit und Resilienz einbezogen wird. Im Artikel hinterfragen wir die Gründe für diese Inkonsistenz. Der vorgeschlagene Ansatz wird mit einem alternativen Rahmen verglichen, der eine logisch definierte Struktur für Risiko, Verwundbarkeit und Resilienz bietet, wobei alle drei Konzepte die Unsicherheitsdimension (Wahrscheinlichkeit) einbeziehen.
Terje Aven (Mon,) hat diese Frage untersucht.