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Es ist allgemein bekannt, dass Frauen und Männer dazu neigen, in unterschiedlichen Berufen zu arbeiten, und allgemein gilt, dass dies Frauen benachteiligt. Um zu verstehen, wie weit diese berufliche Segregation geschlechtliche Ungleichheit nach sich zieht, ist es notwendig, die vertikalen und horizontalen Dimensionen der Segregation zu untersuchen. Die horizontale Dimension misst Unterschiede ohne Ungleichheit, während die vertikale Dimension das Ausmaß der beruflichen Ungleichheit misst. Zwei Maße für vertikale Ungleichheit werden verwendet: Löhne und soziale Stratifikation (CAMSIS). Messungen in mehreren industrialisierten Ländern zeigen den erwarteten Vorteil für Männer hinsichtlich der Löhne. Im Gegensatz zu weit verbreiteten Überzeugungen sind Frauen jedoch in Bezug auf die Stratifikation durchgehend im Vorteil. Außerdem zeigt sich, dass die Position der Frauen günstiger ist, wo die Gesamtaggregation höher ist – je geringer der männliche Vorteil bei den Löhnen und je größer der weibliche Vorteil bei der Stratifikation.
Jarman et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.