Key points are not available for this paper at this time.
Nephrolithiasis ist eine häufige nephrologische Erkrankung mit komplexer Ätiologie. Um die genetischen Faktoren für Nephrolithiasis zu identifizieren, führten wir eine dreistufige genomweite Assoziationsstudie (GWAS) unter insgesamt 5.892 Fällen von Nephrolithiasis und 17.809 Kontrollen japanischer Herkunft durch. Hier fanden wir drei neuartige Loci für Nephrolithiasis: RGS14-SLC34A1-PFN3-F12 auf 5q35.3 (rs11746443; P = 8.51×10⁻¹², Odds Ratio (OR) = 1.19), INMT-FAM188B-AQP1 auf 7p14.3 (rs1000597; P = 2.16×10⁻¹⁴, OR = 1.22) und DGKH auf 13q14.1 (rs4142110; P = 4.62×10⁻⁹, OR = 1.14). Nachfolgende Analysen an 21.842 japanischen Probanden zeigten die Assoziation des SNP rs11746443 mit der Reduktion der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) (P = 6.54×10⁻⁸), was auf eine entscheidende Rolle dieser Variation für die Nierenfunktion hindeutet. Unsere Ergebnisse verdeutlichten die Bedeutung genetischer Variationen für die Pathogenese der Nephrolithiasis.
Urabe et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.