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HINTERGRUND: Lipoprotein(a) (Lp(a)) ist eine hochproatherogene Lipidfraktion, die einen klinisch signifikanten Risikomodifikator darstellt. Patienten, die mehr über Lp(a) erfahren möchten, nutzen wahrscheinlich Online-Patientenbildungsmaterialien (OPEMs). Die Lesbarkeit von OPEMs könnte jedoch die Gesundheitskompetenz der Öffentlichkeit übersteigen. ZIEL: Diese Studie zielt darauf ab, die Lesbarkeit von OPEMs im Zusammenhang mit Lp(a) zu bewerten. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass die Lesbarkeit dieser Online-Materialien das von der American Medical Association empfohlene Niveau der sechsten Klasse überschreiten würde. METHODEN: Mithilfe einer Online-Suchmaschine haben wir die 20 wichtigsten Suchergebnisse von 10 häufig verwendeten Lp(a)-bezogenen Suchbegriffen abgefragt, um insgesamt 200 Websites zu identifizieren. Wir schlossen doppelte Websites, beworbene Ergebnisse, Artikel aus Fachzeitschriften oder nicht patientenorientierte Materialien aus, wie solche, die nur für Gesundheitsfachkräfte oder Forscher gedacht sind. Die Lesbarkeit auf Klassenstufen wurde mit 5 standardisierten Lesbarkeitsmetriken (automatischer Lesbarkeitsindex, SMOG-Index, Coleman-Liau-Index, Gunning Fog Score, Flesch-Kincaid-Score) berechnet, um robuste Punkt- (Mittelwert) und Intervall- (CI) Schätzungen der Lesbarkeit zu erzeugen. Verallgemeinerte Schätzgleichungen wurden verwendet, um die Lesbarkeit nach Klassenstufen für jeden Suchbegriff zu modellieren, wobei die 5 Lesbarkeitswerte innerhalb jeder OPEM verschachtelt waren. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 27 einzigartige Websites zur Analyse identifiziert. Der durchschnittliche Lesbarkeitswert für die aggregierten Ergebnisse lag bei 12,2 (95% CI 10,9798-13,3978) Klassenstufen. OPEMs wurden in 6 Kategorien nach primärer Quelle gruppiert: Industrie, Laienpresse, Forschungsstiftung und gemeinnützige Organisationen, Universität oder Regierung, Klinik und andere. Die lesbarste Kategorie waren OPEMs, die von Universitäten oder Regierungsbehörden veröffentlicht wurden (9,0, 95% CI 6,8-11,3). Die im Durchschnitt am wenigsten lesbaren OPEMs stammten von der Laienpresse (13,0, 95% CI 11,2-14,8). Alle Kategorien überschritten das von der American Medical Association empfohlene Leseverständnis der sechsten Klasse. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mangelnder Zugang zu lesbaren OPEMs könnte Patienten mit geringer Gesundheitskompetenz überproportional betreffen. Sicherzustellen, dass Online-Inhalte von breiten Zielgruppen verstanden werden, ist ein notwendiger Bestandteil zur Erhöhung der Wirkung neuer Therapeutika und Empfehlungen zu Lp(a).
Pearson et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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