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Patienten haben ein Recht auf ihre medizinischen Unterlagen, und es ist gängig geworden, dass Institutionen Online-Portale einrichten, über die Patienten auf ihre elektronischen Gesundheitsinformationen, einschließlich Radiologieberichte, zugreifen können. Die institutionellen Ansätze variieren jedoch darin, wie und wann dieser Zugang gewährt wird. Viele Institutionen haben eingebaute „Embargo“-Zeiträume befürwortet, während derer Radiologieberichte nicht sofort an die Patienten freigegeben werden, um den überweisenden Klinikern die Möglichkeit zu geben, den Radiologiebericht zuerst zu erhalten, zu überprüfen und mit ihren Patienten zu besprechen. Um die aktuellen Praktiken zu verstehen, wurde eine Telefonumfrage unter 83 in den U.S. News & World Report Best Hospitals Rankings 2019-2020 identifizierten Krankenhäusern durchgeführt. Von 70 Befragten boten 91 % (64 von 70) den Zugang über ein Online-Portal an. Zweiundvierzig Prozent derjenigen mit Online-Zugang (27 von 64 Befragten) berichteten von einer Verzögerung von 4 Tagen oder mehr, und 52 % (33 von 64 Befragten) gaben an, dass sie die Berichte zuerst zur Überprüfung an den überweisenden Kliniker senden, bevor sie sie dem Patienten übergeben. Dies zeigt einen Mangel an standardisierten Praktiken für einen schnellen Zugang der Patienten zu Gesundheitsakten, der bald gemäß der endgültigen Regel des 21st Century Cures Act vorgeschrieben sein könnte. Dieser Artikel diskutiert Überlegungen und potenzielle Vorteile eines frühen Zugangs für Patienten, Radiologen und Hausärzte bei der Kommunikation von Gesundheitsinformationen und der Bereitstellung von patientenorientierter Versorgung. © RSNA, 2021
Mezrich et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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