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Dieser Artikel beschreibt Experimente, in denen bei den Probanden durch hypnotische Suggestion glückliche oder traurige Stimmungen induziert wurden, um den Einfluss von Emotionen auf das Gedächtnis und das Denken zu untersuchen. Ein Ergebnis war, dass die Probanden ein stimmungsabhängiges Gedächtnis beim Abrufen von Wortlisten, persönlichen Erfahrungen, die in einem Tagebuch festgehalten wurden, und Kindheitserlebnissen zeigten; die Menschen erinnerten sich an einen höheren Prozentsatz der Erlebnisse, die affektiv mit der Stimmung übereinstimmten, die sie während des Abrufs hatten. Zweitens beeinflusste Emotionen stark kognitive Prozesse wie freie Assoziationen, imaginative Fantasien, soziale Wahrnehmungen und schnelles Urteilen über die Persönlichkeiten anderer (z. B. erzeugten wütende Probanden wütende Assoziationen, erzählten feindliche Geschichten und waren geneigt, andere zu kritisieren). Drittens, wenn der Gefühlsgehalt einer Erzählung mit den Emotionen des Lesers übereinstimmte, wurden die Auffälligkeit und Merkwürdigkeit der Ereignisse in dieser Erzählung erhöht. So richteten traurige Leser mehr Aufmerksamkeit auf trauriges Material, identifizierten sich mit einer traurigen Figur aus einer Geschichte und erinnerten sich mehr an diese Figur. Eine Assoziationsnetzwerktheorie wird vorgeschlagen, um diese verschiedenen Ergebnisse zu erklären. In dieser Theorie dient eine Emotion als Gedächtniseinheit, die in Assoziationen mit gleichzeitigen Ereignissen eingehen kann. Die Aktivierung dieser Emotionseinheit erleichtert das Abrufen von Ereignissen, die mit ihr verknüpft sind; sie bereitet auch emotionale Themen für die Verwendung in freier Assoziation, Fantasien und wahrnehmungsbezogener Kategorisierung vor.
Gordon H. Bower (Thu,) untersuchte diese Frage.