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Nach einer kurzen Einführung in das Konzept der Sucht werden die Definition und die diagnostischen Kriterien der Sexsucht dargestellt. Anschließend wird ein theoretischer Rahmen für die Behandlung der Sexsucht skizziert, der auf dem Verständnis des zugrunde liegenden süchtigen Prozesses basiert: die zwanghafte Abhängigkeit von externen Handlungen als Mittel zur Regulierung der inneren Zustände. Eine wirksame Behandlung adressiert sowohl das süchtige Verhalten als auch den süchtigen Prozess. Suchtbedingtes sexuelles Verhalten wird durch Verhaltenssymptommanagement behandelt, zu dem Rückfallprävention und andere kognitiv-behaviorale Techniken gehören. Der süchtige Prozess wird durch die Förderung der Selbstregulationsfunktionen mittels Einzelpsychotherapie, therapeutischer Gruppenerfahrung und Pharmakotherapie (Medikamentenbehandlung, wenn angezeigt) adressiert. Ein integriertes Behandlungssystem für Sexsucht, das diese therapeutischen Methoden in einem theoretisch kohärenten, klinisch einheitlichen Ansatz zusammenführt, wird skizziert.
Aviel Goodman (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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