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Die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von hochdichtem Lipoprotein (HDL) werden als durch Paraoxonase 1 (PON1), ein calciumabhängiges hydrolitisches Enzym, vermittelt angesehen, das auf einer Subfraktion von HDL getragen wird, die auch andere antioxidative und entzündungshemmende Proteine transportiert. Bei Menschen und Mäusen ist eine niedrige PON1-Aktivität mit erhöhten oxidierten Lipiden und Homocystein (Hcy)-Thiolacton sowie mit Proteinen verbunden, die durch diese Metaboliten modifiziert sind, was zu oxidativem Stress und Entzündungen führen kann. PON1-abhängige metabolische Veränderungen können zu atherothrombotischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer-Krankheit und Krebs führen. Die molekularen Grundlagen, die diesen Assoziationen zugrunde liegen, sind noch nicht vollständig verstanden. Biochemische, proteomische und metabolische Studien haben unser Verständnis der Mechanismen, durch die niedrige PON1 zu Krankheiten führt und hohe PON1 schützend ist, erheblich erweitert. Die in diesem Review diskutierten Studien heben die Veränderungen in der Genexpression hervor, die die Proteostasis beeinflussen und als Ursache für die pro-oxidativen und pro-entzündlichen Phänotypen gelten, die mit attenuierter PON1-Aktivität verbunden sind. Immer mehr Beweise unterstützen die Schlussfolgerung, dass PON1 die Expression antioxidativer und entzündungshemmender Proteine reguliert und dass die Störung dieser Prozesse zu Krankheiten führt.
Hieronim Jakubowski (Fr,) hat diese Frage untersucht.