Key points are not available for this paper at this time.
Plastiden (Chloroplasten) sind endosymbiotische Organellen, die von ehemals frei lebenden Cyanobakterien abstammen. Sie sind in dem Maße von ihrer Wirtszelle abhängig, dass die Mehrheit der in den Plastiden exprimierten Proteine im Kerngenom der Wirtszelle kodiert ist, und es ist diese genetische Abhängigkeit, die Organellen von obligaten Endosymbionten unterscheidet. Eine Verringerung der Größe des Plastidgenoms hat durch Genverlust, Substitution von nukleären Genen und Genübertragung stattgefunden. Die Plastiden der Chlorophyta und Pflanzen, Rhodophyta und Glaucocystophyta sind primäre Plastiden (d.h. direkt von einem Cyanobacterium abgeleitet). Diese drei Linien könnten von einem einzelnen endosymbiotischen Ereignis abstammen oder auch nicht. Alle anderen Linien von Plastiden haben ihre Plastiden durch sekundäre (oder tertiäre) Endosymbiose erworben, bei der ein bereits mit Plastiden ausgestatteter Eukaryot von einem zweiten Eukaryoten gejagt wird. Bedeutende Genübertragungen haben zwischen Genomen und manchmal zwischen Organismen stattgefunden. Die eukaryotische Krongruppe Alveolata hat eine besonders komplexe Geschichte der Plastiderwerbung.
Charles F. Delwiche (Fr,) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: