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Während das rapide Wachstum mobiler Mental Health-Anwendungen einen Unterstützungsweg ohne physische Distanz, Zeit und Kosten bietet, hat die Digitalisierung traditioneller Interventionen auch Zweifel an deren Effektivität und Sicherheit ausgelöst. Angesichts des Bedarfs an einem umfassenderen und aktuellen Verständnis von mobilen Mental Health Apps in der traditionellen Behandlung bietet diese Übersichtsarbeit eine ganzheitliche Zusammenfassung ihrer wichtigsten Potenziale und Fallstricke. Es wurden insgesamt 36 Übersichtsarbeiten, die zwischen 2014 und 2022 veröffentlicht wurden – einschließlich systematischer Übersichten, Meta-Analysen, Scoping Reviews und Literaturübersichten – aus den Datenbanken der Cochrane-Bibliothek, Medline (über PubMed Central) und Scopus identifiziert. Die meisten Ergebnisse unterstützten das wesentliche Potenzial von Apps, um (1) rechtzeitige Unterstützung zu bieten, (2) die Kosten der psychischen Gesundheitsversorgung zu senken, (3) Stigmatisierung bei der Hilfesuche zu bekämpfen und (4) therapeutische Ergebnisse zu verbessern. Unsere Ergebnisse identifizierten auch gemeinsame Themen der Fallstricke von Apps (d.h. Herausforderungen, denen sich App-Nutzer gegenübersehen), einschließlich (1) Probleme mit der Nutzerengagement, (2) Sicherheitsprobleme in Notfällen, (3) Verletzungen der Privatsphäre und Vertraulichkeit und (4) die Anwendung nicht evidenzbasierter Ansätze. Wir synthetisieren das Potenzial und die Fallstricke von Mental Health Apps, die in den Übersichten behandelt werden, und skizzieren kritische Wege für zukünftige Forschung.
Koh et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.