Key points are not available for this paper at this time.
Da 75 % der Todesfälle, die auf Sarkoidose zurückzuführen sind, aufgrund von fortschreitendem Atemversagen auftreten, ist die Stadieneinteilung der Lungenerkrankung und die genaue Identifizierung von Veränderungen der Krankheitsaktivität über die Zeit ein wesentlicher Bestandteil des klinischen Managements. Historisch wurden Lungenfunktionstests (PFTs) und die apparativen Befunde des Thorax für beide Ziele angewandt. Mehrere zusätzliche Untersuchungen wurden als Marker aktiver Erkrankung vorgeschlagen, darunter Gallium-Scans, Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-Scans, hochauflösende Computertomographie (HRCT)-Scans, bronchoalveoläre Lavagen und Kandidatenbiomarker wie Serum-Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Spiegel und Serum-Interleukin (IL)-2-Rezeptor-Spiegel. Allerdings hat keiner dieser Tests gezeigt, dass er einen Mehrwert zu PFTs und thorakaler Radiographie hinzufügt, weder zur Stadieneinteilung der Erkrankung zu Beginn noch zur Erkennung von Veränderungen, obwohl PET-Scans eine weitere Bewertung verdienen, insbesondere in Bezug auf die Unterdrückung der Aktivität durch Behandlung bei irreversibler Erkrankung. Darüber hinaus ist keine isolierte pulmologische Funktion oder Variable der thorakalen Radiographie in allen Fällen bei dieser heterogenen Erkrankung genau. Daher ist die Beurteilung von Lungenerkrankungen bei Sarkoidose eine multidisziplinäre Aufgabe, bei der PFTs (einschließlich Messungen des Gasaustausches) und radiologische Befunde des Thorax (am besten unter Verwendung einfacher benutzerfreundlicher Bewertungssysteme) mit der symptomatischen Schwere und Änderungen integriert werden.
Keir et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.