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Zusammenfassung Die Materialentwicklung im TESOL hat in den letzten Jahrzehnten an Beliebtheit als Forschungsfeld gewonnen. Die TESOL-Materialforschung als Untersuchungsbereich umfasst Studien, die sich auf den Inhalt von Lehrbüchern konzentrieren (z. B. Grammatik, kulturelle Repräsentation und Authentizität), den Konsum (Nutzung/ Anpassung von Materialien durch Lernende und Lehrende) und die Produktion (Design und Veröffentlichung) von Materialien (Harwood, 2014a,b). Die Materialproduktion ist das am meisten vernachlässigte dieser drei Forschungsgebiete, obwohl sie als entscheidend angesehen wird, um zu verstehen, wie Materialien produziert und in Lehrbücher umgewandelt werden, die in fast jedem Klassenzimmer weltweit verwendet werden (Harwood, 2010, 2014b; Tomlinson & Masuhara, 2017:145). Die vorliegende Forschung stützt sich auf Interviews mit sechs Autoren, die für verschiedene internationale Verlage tätig sind und über die verschiedenen Einschränkungen sprachen, die mit der Erstellung globaler Lehrbücher verbunden sind, die weltweit verkauft werden. Die Autoren beschrieben Einschränkungen im Zusammenhang mit der Vorliebe der Verlage für internationale anstelle von regionalen oder lokalen Materialien, strengen Fristen, verlagseigenen statt autorengeführten Produktionsmodellen, dem einschränkenden Einfluss von Feedback von Lehrern und Marktrepräsentanten auf Entwurfsmaterialien sowie Einschränkungen im Zusammenhang mit Tabuthemen, die von den Materialien ausgeschlossen sind. Diese erheblichen Einschränkungen verringern die Rolle der Autoren bei der Entscheidungsfindung, was die Bemühungen behindert, besser gestaltete Produkte zu schaffen, und wir schlagen vor, dass Lehrbuchverlage ihre Produktionsprozesse im Rahmen eines Anstoßes zur Verbesserung der Qualität des globalen Lehrbuchs überdenken müssen.
Yıldız et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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