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Zwei Übersichten, eine von Summerbell et al. und die andere von Doak et al., kamen zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen über die Wirksamkeit von Interventionen gegen Kindheitsübergewicht. Ziel dieses Kommentars ist es, das Ausmaß zu bewerten, in dem Ein- und Ausschlusskriterien sowie die Definition effektiver Ergebnisse die unterschiedlichen Ergebnisse erklären. Unterschiede in den Ergebnissen wurden anhand von Einschlusskriterien und Ergebnisdefinitionen verglichen. Die wichtigsten zusammenfassenden Empfehlungen für Ein-/Ausschlusskriterien waren, alle nicht begutachteten Artikel auszuschließen, eine Untergrenze von 6 Monaten für die Studiendauer beizubehalten, Interventionen vor 1990 einzuschließen, Vorschulgruppen einzubeziehen, Pilotstudien einzubeziehen und in Hochrisikogemeinschaften zu intervenieren. Die Autoren konnten sich nicht über die Einbeziehung von Zielen, die nicht spezifisch auf die Verhinderung von Gewichtszunahme abzielen, und über die Art der Bewertung anthropometrischer Maße einigen. Die Kombination beider Übersichten und die Anwendung vereinbarter Ausschlusskriterien lässt 30 Interventionen übrig; 50% sind positiv. Der Ausschluss von Studien ohne ein spezifisches Ziel zur Verhinderung von Gewichtszunahme lässt 10/24 (42%) positive Interventionen übrig. Die Unterschiede in den Ergebnissen dieser beiden Übersichten stehen im Zusammenhang mit den Einschlusskriterien und Ergebnisbewertungen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung der Berücksichtigung von Beweisen bei der Bewertung von Interventionen.
Doak et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.