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Wir haben zuvor gezeigt, dass Translokationen von V H-Genen vom Chromosom 14 zum Chromosom 8 und des c-myc-Onkogenes vom Chromosom 8 zum Chromosom 14 bei Burkitt-Lymphomen mit der t(8;14)-Chromosomen-Translokation auftreten. Eine Assoziation des c-myc-Gens mit dem C μ-Immunglobulingens wurde in einigen, aber nicht in allen zuvor untersuchten Burkitt-Lymphomen beobachtet. In dieser Studie haben wir die Organisation des menschlichen schweren Kettenlocus und des c-myc-Gens in der P3HR-1 Burkitt-Lymphomzelllinie untersucht. Da Maus/P3HR-1-somatische Zellhybriden, die nur das Chromosom 14q+ und kein anderes menschliches Chromosom enthalten, die menschlichen C μ- und C γ-Gene, aber keine V H-Gene enthalten, haben wir geschlossen, dass der Bruchpunkt auf Chromosom 14 in P3HR-1-Zellen distal zu C μ und zwischen C μ und V H liegt. Somit unterscheidet sich der Bruchpunkt auf dem menschlichen Chromosom 14 in verschiedenen Burkitt-Lymphomzelllinien. Wir haben auch festgestellt, dass das menschliche c-myc-Onkogen, das in die Chromosom 14 der P3HR-1-Zelllinie transloziert wurde, nicht mit dem C μ-Gen rekombiniert ist. Der Bruchpunkt auf dem menschlichen Chromosom 8 kann daher auch in verschiedenen Burkitt-Lymphomzelllinien unterschiedlich sein, da wir eine DNA-Umbau des c-myc-Gens mit dem C μ-Gen nur in einigen der anderswo untersuchten Burkitt-Lymphomzelllinien beobachtet haben. Interessanterweise wurden hohe Transkriptspiegel des c-myc-Onkogenes in Burkitt-Lymphomen mit translozierten c-myc-Onkogenen sowohl umgebaut als auch nicht umgebaut beobachtet. Daher ist die Translokation eines c-myc-Onkogenes zum schweren Kettenlocus auf dem menschlichen Chromosom 14 offenbar ausreichend für seine transkriptionale Aktivierung und könnte ein wesentlicher Schritt im Weg zur Neoplasie sein.
Erikson et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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