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Steigende globale Lufttemperaturen werden zu einer erhöhten Evapotranspiration und veränderten Niederschlagsmustern führen. In vielen Regionen kann dies während des vegetativen Zyklus zu einem negativen Wasserhaushalt führen, was das Risiko von Dürre erhöht und Entschärfungsstrategien erforderlich macht. Diese Strategien werden letztendlich die Installation von Bewässerungssystemen in einigen Weinbaugebieten bedeuten, in denen Reben historisch unter regenbewässerten Bedingungen angebaut wurden und die Winzer nicht über viele Jahre Erfahrung im Wassermanagement von Reben verfügen. Diese Übersicht zielt darauf ab, eine aktuelle Zusammenfassung der jüngsten und wichtigsten Literatur zur Bewertung des Wasserstatus von Reben zu bieten, um die Weinbergmanagementstrategien an Produktionsziele im Hinblick auf die globale Erwärmung anzupassen. Methoden zur Bewertung von Pflanzen-, Boden- und atmosphärischen Wasserstatus werden überprüft, und ihre Vor- und Nachteile werden diskutiert. Jüngste Fortschritte bei der Messung des Wasserstatus von Pflanzen zeigen die Einschränkungen traditioneller Techniken wie den Wasserpotential, insbesondere im Kontext von Dürre und hohem Dampfdruckdefizit sowie die Entdeckungen zur hydraulischen und stomatalen Regulation. Neue Technologien können heterogene Informationsquellen integrieren, die im Weinberg zu unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Auflösungen gesammelt werden. Solche neuen Ansätze bieten neue Synergien, um die Einschränkungen zu überwinden, die den Techniken zur Messung des Wasserstatus von Pflanzen innewohnen, die direkt oder indirekt aus Proxy-Messungen gewonnen werden.
Rienth et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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