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In der vorliegenden Studie wird ein Ansatz zur Charakterisierung des Klimas auf der Grundlage einer statistischen Analyse von monatlichen Niederschlags- und Temperaturdaten vorgestellt. Zunächst wurde die ursprüngliche Datenbank (1916–2010) homogenisiert und eine geostatistische Analyse durchgeführt, um die monatliche Mittelverteilung der beiden Variablen im Untersuchungsgebiet zu charakterisieren. Anschließend wurden die zeitlichen Veränderungen von Niederschlag und Temperatur mithilfe des Mann–Kendall-Tests bewertet. Schließlich wurde zur besseren Einschätzung der Klimamuster in Kalabrien eine klimatische Charakterisierung anhand des Péguy-Klimagrams durchgeführt. Die Ergebnisse haben einen abnehmenden Trend für Herbst-Winter-Niederschläge und einen zunehmenden Trend im Sommer gezeigt. In Bezug auf die Durchschnittstemperatur ergaben die Analysen einen positiven Trend im späten Frühling und Sommer, hauptsächlich bedingt durch den Anstieg der Minimalwerte, und einen negativen Trend im Herbst-Winter-Zeitraum, hauptsächlich aufgrund eines Rückgangs der Maximalwerte. Die Analyse der Péguy-Klimagrams ermöglichte es, den Datensatz in drei Gruppen zu unterteilen, je nach unterschiedlicher Höhe der Messstationen. Zudem wurden unterschiedliche zeitliche Verhaltensweisen durch die Analyse der Klimagrams in drei Teilzeiträumen festgestellt.
Caloiero et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.