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Die Bestimmung des Östrogenrezeptors Alpha (ER) stellt derzeit den wichtigsten prädiktiven Faktor bei Brustkrebserkrankungen dar. Unsere und die Daten anderer Autoren deuten darauf hin, dass vielversprechende prädiktive/prognostische Faktoren auch pS2, Metallothionein (MT) und CD24 umfassen können. Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, den prognostischen und prädiktiven Wert der immunhistochemischen Bestimmung der ER-, pS2-, MT- und CD24-Expression in Gewebeproben von 104 Patienten mit Brustkrebs zu bestimmen. Eine univariate und multivariate Analyse wurde durchgeführt. Sowohl die univariate als auch die multivariate Analyse zeigten, dass die zytoplasmatisch-membranöse Expression von CD24 (CD24c-m) einen starken ungünstigen prognostischen Faktor in der gesamten Gruppe und in den meisten Untergruppen der Patienten darstellt. In mehreren Untergruppen der Patienten wurde auch ein prognostischer Wert der erhöhten Expression von pS2 und der membranösen Expression von CD24 nachgewiesen. Unsere Studien zeigten, dass alle Patienten mit guten prognostischen Faktoren (höhere ER- und pS2-Expressionen, niedrigere MT-Expression, CD24c-m Negativität) die gesamte Beobachtungsperiode (103 Monate) überlebt haben. Die Studie dokumentierte, dass die zytoplasmatisch-membranöse Expression von CD24 einen extrem starken ungünstigen prognostischen Faktor bei Brustkrebs darstellt. Die Untersuchung des gesamten Panels der untersuchten Proteine ermöglichte es, eine Gruppe von Patienten mit einer außergewöhnlich guten Prognose auszuwählen.
Surowiak et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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