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Hintergrund: Das aktivierte Leukozytenzelladhäsionsmolekül (ALCAM) wurde mit der Tumorigenese und Tumorprogression von malignem Melanom und Prostatakrebs in Verbindung gebracht. Ziele: Die Ausdrucksmuster von ALCAM im Dickdarmkrebs zu klären und diese mit klinisch-pathologischen Parametern, einschließlich des Überlebens der Patienten, zu korrelieren. Methoden: 111 kolorektale Karzinome wurden immunfärbtechnisch auf ALCAM (Klon MOG/07) mit einem standardisierten Nachweissystem untersucht. Die zytoplasmatische und membranöse Immunreaktivität wurde semi-quantitativ bewertet. Der exakte Fisher-Test, der χ²-Test für Trends, die Kaplan-Meier-Analyse und die Cox-Regression wurden angewendet. Ergebnisse: Bei kolorektalem Krebs zeigten 58,6 % bzw. 30,6 % der Fälle eine starke zytoplasmatische und membranöse Expression von ALCAM. Es war keine signifikante Korrelation mit dem Alter der Patienten, dem Tumorgrad, dem Stadium oder dem Nodalstatus erkennbar. In den Überlebensanalysen korrelierte die membranöse ALCAM-Expression signifikant (Cox-Regression, p = 0,028; relatives Risiko, 2,3) mit verkürztem Überleben der Patienten. Schlussfolgerungen: ALCAM ist häufig im kolorektalen Krebs hochreguliert und ist ein neuer unabhängiger prognostischer Marker, der die Bedeutung von ALCAM in der Tumorprogression dieser Erkrankung unterstreicht.
Weichert et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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