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ZIEL: Ziel dieses Papiers ist es, das Konzept der komplexen adaptiven Systeme durch eine Analyse zu erläutern, die eine Beschreibung, Vorbedingungen, Konsequenzen und einen Modellfall aus der Literatur zu Pflege und Gesundheitsversorgung bietet. HINTERGRUND: Das Leben ist mehr als Atome und Moleküle – es sind Muster der Organisation. Die Komplexitätswissenschaft ist die neueste Generation des systemischen Denkens, die Muster untersucht und aus der Erforschung der subatomaren Welt und der Quantenphysik hervorgegangen ist. Ein zentrales Element der Komplexitätswissenschaft ist das Konzept der komplexen adaptiven Systeme, und aktive Forschung findet in vielen Disziplinen statt – von der Biologie über die Wirtschaft bis hin zur Gesundheitsversorgung. Die Forschung und Literatur zu diesen ansprechenden Themen haben jedoch Verwirrung gestiftet. Eine gründliche Erläuterung komplexer adaptiver Systeme ist erforderlich. METHODEN: Eine modifizierte Anwendung der von Walker und Avant empfohlenen Methoden zur Konzeptanalyse wurde verwendet. ERGEBNISSE: Ein komplexes adaptives System ist eine Sammlung individueller Akteure, die die Freiheit haben, auf Weisen zu handeln, die nicht immer vollständig vorhersehbar sind, und deren Handlungen miteinander verbunden sind. Beispiele sind eine Termitenkolonie, der Finanzmarkt und ein Chirurgenteam. Es wird oft als Chaos-Theorie bezeichnet, aber die beiden sind nicht dasselbe. Die Chaos-Theorie ist tatsächlich ein Teilbereich der Komplexitätswissenschaft. Die Komplexitätswissenschaft bietet einen leistungsstarken neuen Ansatz – über das bloße Betrachten klinischer Prozesse und der Fähigkeiten von Gesundheitsfachkräften hinaus. FAZIT: Die Verwendung komplexer adaptiver Systeme als Rahmenwerk nimmt für eine Vielzahl wissenschaftlicher Anwendungen zu, einschließlich der Forschung zur Pflege und Gesundheitsmanagement. Wenn Pflegekräfte und andere Manager im Gesundheitswesen sich darauf konzentrieren, Verbindungen, Diversität und Interaktionen zu erhöhen, steigern sie den Informationsfluss und fördern kreative Anpassungen, die als Selbstorganisation bezeichnet werden. Die Komplexitätswissenschaft baut auf der reichen Tradition in der Pflege auf, die Patienten und Pflege aus einer systemischen Perspektive betrachtet.
Lela M. Holden (Fr,) hat diese Frage untersucht.