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Die Replikation von Arboviren in ihren arthropoden Vektoren wird durch angeborene Immunantworten kontrolliert. Der RNA-sequenzspezifische Abbau-Mechanismus, die RNA-Interferenz (RNAi), hat sich als eine wichtige angeborene antivirale Antwort bei Mücken erwiesen. Darüber hinaus wurden Immun-Signalwege berichtet, die Arbovirus-Infektionen in Mücken vermitteln; nämlich die JAK/STAT-, Immunabwehr (IMD)- und Toll-Wegen. Es ist sehr wenig über diese Wege als Reaktion auf die Infektion mit dem Chikungunya-Virus (CHIKV) bekannt, einem von Mücken übertragenen Alphavirus (Togaviridae), das durch aedine Arten auf den Menschen übertragen wird und zu einer febrilen und arthralgischen Erkrankung führt. In dieser Studie wurde der Beitrag mehrerer angeborener Immunantworten zur Kontrolle der CHIKV-Replikation untersucht. In vitro-Experimente identifizierten den RNAi-Weg als einen Schlüsselweg der antiviralen Abwehr. Es wurde gezeigt, dass CHIKV die Aktivität des Toll-Signalwegs in vitro unterdrückt, jedoch wurden weder der JAK/STAT-, IMD- noch Toll-Weg gefunden, die antivirale Aktivitäten vermitteln. In vivo-Daten bestätigten weiter unsere in vitro-Identifikation der entscheidenden Rolle der RNAi in der antiviralen Abwehr. Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse auf eine komplexe Interaktion zwischen der CHIKV-Replikation und den angeborenen Immunantworten von Mücken hin und zeigen Ähnlichkeiten sowie Unterschiede in der Kontrolle von Alphaviren und anderen Arboviren durch die Immunwege von Mücken.
McFarlane et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.