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Zusammenfassung Entscheidungsunterstützungstools spielen eine wichtige Rolle bei der strategischen Zuteilung begrenzter Ressourcen zur Risikominderung bei Waldbränden. Häufig berücksichtigen gängige Entscheidungsunterstützungstools jedoch keine sozioökonomischen oder demografischen Merkmale, die die Verwundbarkeit von Gemeinschaften gegenüber Waldbränden beeinflussen, was zu potenziell voreingenommenen Investitionsstrategien zur Risikominderung führt. Um diese Einschränkung zu beheben, haben wir demonstriert, wie zwei gängige Entscheidungsunterstützungstools, einen Index zur sozialen Vulnerabilität und eine quantitative Risikobewertung für Waldbrände (QWRA), integriert werden können, um eine gerechtere Bewertung des Waldbrandrisikos für die Region des pazifischen Nordwestens der Vereinigten Staaten zu erstellen. Wir haben die potenziellen Auswirkungen der sozialen Verwundbarkeit auf eine Priorisierungsstrategie zur Risikominderung bewertet, indem wir das Risiko innerhalb von Gemeinschaften (n = 1005) zusammenfasst und rangiert haben. Wir haben die Ergebnisse mit einer herkömmlichen QWRA verglichen, die keine Daten zur sozialen Vulnerabilität enthielt. Die Einbeziehung der sozialen Verwundbarkeit in die QWRA erhöhte das Risiko für 459 Gemeinschaften. Aufgrund der Berücksichtigung sozialer Vulnerabilität identifizierten wir 26 neue priorisierte Gemeinschaften, die sich alle in hochgefährdeten Landschaften befanden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine sozial informierte Risikobewertung eine gerechtere Verteilung von Ressourcen zur Risikominderung unterstützen kann, indem die Bedeutung von Gefahr, Exposition und sozialer Vulnerabilität ausgeglichen wird. Entscheidungsträger, Gemeindeleiter und Ressourcenmanager können diese Ergebnisse der Risikobewertung nutzen, um Gemeinschaften zu identifizieren, die Priorität für Investitionen in Minderung, einschließlich Kapazitätsaufbau, Planung, Bildung und Verstärkung kritischer Infrastrukturen haben.
McEvoy et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.