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Der p53 Tumorsuppressor reguliert transkriptionell eine Vielzahl von Genen, die an der Zellzykluskontrolle, der DNA-Reparatur, dem Überleben von Zellen und dem Zellstoffwechsel beteiligt sind, und stellt einen der am besten untersuchten Inhibitoren der Tumorentstehung dar. Seit der Entdeckung von TP53 im Jahr 1979 hat sich gezeigt, dass somatische Mutationen äußerst häufig sind; mehr als 50% der menschlichen Krebserkrankungen tragen Funktionsverlust-Mutationen in TP53. Erbliche oder Keimbahn-TP53-Mutationen sind selten und sind an komplexen erblichen Krebsvorbelastungsstörungen beteiligt, wobei betroffene Familienmitglieder verschiedene Tumorarten und multiple Primärtumoren in jungen Jahren entwickeln können. In Brasilien begann im Jahr 2000 eine faszinierende Geschichte von p53 und Krebsprädisposition mit der Identifizierung der TP53 p.R337H Mutation in enger Assoziation mit der Entwicklung von adrenokortikalen Tumoren. In den letzten 20 Jahren wurde viel über die Genetik und Biochemie dieser Mutation gelernt, die in Brasilien aufgrund eines Gründereffekts weit verbreitet ist. Diese Übersicht hebt die Beiträge der TP53 p.R337H-Forschung der letzten 20 Jahre hervor, deren Ergebnisse leidenschaftliche Debatten unter Forschern weltweit angestoßen haben, um das Verständnis der Krebsprädisposition bei brasilianischen Individuen und Familien zu fördern.
Pinto et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.