Key points are not available for this paper at this time.
Sarkome sind eine Gruppe von vielfältigen und komplexen Krebsarten mesenchymalen Ursprungs, die bisher nur unzureichend verstanden werden. Neueste Entwicklungen in der Krebsimmuntherapie haben ein Potenzial für bessere Ergebnisse durch die Hemmung immunologischer Kontrollpunkte bei einigen Sarkomen im Vergleich zur herkömmlichen Chemotherapie gezeigt. Immunologische Kontrollpunkthemmer (ICIs) sind zentrale Wirkstoffe in der Krebsimmuntherapie und zeigen bei vielen Tumortypen verbesserte Ergebnisse. Allerdings profitieren die meisten Patienten mit Sarkom nicht von der Behandlung, was die Notwendigkeit eines Identifizierens und Entwickelns prädiktiver Biomarker für die Reaktion auf ICIs unterstreicht. In diesem Überblick diskutieren wir zunächst von der Food and Drug Administration (FDA) der Vereinigten Staaten und der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) genehmigte Biomarker sowie die Einschränkungen ihrer Verwendung bei Sarkomen. Anschließend überprüfen wir acht potenzielle prädiktive Biomarker und begründen deren Nützlichkeit bei Sarkomen. Dazu gehören Genexpressionssignaturen (GES), das zirkulierende Verhältnis von Neutrophilen zu Lymphozyten (NLR), Indolamin-2,3-Dioxygenase (IDO), Gen 3 der Lymphozytenaktivierung (LAG-3), T-Zell-Immunoglobulin und Protein 3 mit Mucin-Domäne (TIM-3), TP53-Mutationsstatus, B-Zellen und tertiäre lymphatische Strukturen (TLS). Schließlich diskutieren wir das Potenzial von TLS als sowohl prädiktiven als auch prognostischen Biomarker für die ICI-Reaktion bei Sarkomen, die in der Klinik umgesetzt werden können.
Yiong et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.