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Es wurden drei für HSV Typ 1 (HSV-1) und HSV Typ 2 (HSV-2) gemeinsame („HSV-Typ-gemeinsame“) sowie drei HSV-1-spezifische CTL-Klone etabliert, die CD3+, CD4+, CD8-, 4B4+ und 2H4- waren. Diese Klone proliferierten als Reaktion auf eine Stimulation mit HSV in Gegenwart autologer APC. Die HSV-Typspezifität der proliferativen Antwort war identisch mit der der zytotoxischen Aktivität der Klone. Sowohl die zytotoxische Aktivität als auch die proliferative Antwort wurden durch die Zugabe von Anti-HLA-DR-mAb zur Kultur gehemmt. Nach Kultivierung dieser CTL-Klone mit autologen B-Zellen und Makrophagen, gefolgt von einer HSV-Ag-Stimulation, wurden Anti-HSV-Antikörper im Kulturüberstand nachgewiesen. Die HSV-Typspezifität der Helferfunktion für die Antikörperproduktion war identisch mit der der Zytotoxizität, d. h. HSV-Typ-gemeinsame Klone zeigten nach Stimulation mit entweder HSV-1 oder HSV-2, und HSV-1-spezifische Klone nach Stimulation mit HSV-1, jedoch nicht mit HSV-2, eine Helferaktivität für die Anti-HSV-Antikörperproduktion durch autologe B-Zellen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass diese Klone humorale Faktoren produzierten, die autologen B-Zellen bei der Antikörperproduktion helfen. Die Helferfaktoren wurden von den T-Zell-Klonen in einer HSV-typspezifischen Weise gebildet. Diese Daten deuten darauf hin, dass einige CD4+-T-Zellen gleichzeitig sowohl eine spezifische Zytotoxizität als auch eine Helferaktivität für die Ag-spezifische Antikörperproduktion durch B-Zellen aufweisen können und dass diese multifunktionellen T-Zellen eine wichtige Rolle beim Schutz vor Virusinfektionen spielen könnten.
Yasukawa et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.