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Immunodefiziente C.B-17 scid/scid (SCID) Mäuse wurden mit menschlichen fetalen Knochenfragmenten implantiert, die eine aktive menschliche Hämatopoese in vivo aufrechterhielten. Die Aktivität menschlicher Vorläuferzellen wurde bis zu 20 Wochen nach der Implantation aufrechterhalten und war mit einer vielschichtigen Differenzierung im eingepflanzten Knochen verbunden. Somit lieferten die Knochenimplantate sowohl Stammzellen als auch das für ihre langfristige Erhaltung und vielschichtige Differenzierung erforderliche mikroökologische Umfeld. Die Verabreichung von humanem Erythropoietin (Epo) stimulierte die menschliche Erythropoese in den menschlichen Knochenimplantaten. Dieses Tiermodell könnte eine direkte Analyse einer Vielzahl physiologischer und pathologischer Zustände des menschlichen Knochenmarks (BM) in vivo erleichtern.
Kyoizumi et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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