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HINTERGRUND: In den letzten Jahren wurden robuste Hardware- und Software-Tools in der digitalen Mikroskopie für Pathologen entwickelt. Berichte haben die Zuverlässigkeit digitaler Folien in der Routinediagnostik befürwortet. Wir haben eine retrospektive, vergleichende Studie entworfen, um die Scaneigenschaften und die diagnosetypische Genauigkeit digitaler Folien zu bewerten. METHODEN: 8 Pathologen bewerteten 306 zufällig ausgewählte Fälle aus unseren Archiven. Die Folien wurden mit einem 20× Plan-Apochromat-Objektiv unter Verwendung einer 3-Chip-Hitachi-Kamera gescannt, was eine Auflösung von 0,465 μm/Pixel ergab. Das Folienmanagement wurde durch spezielle Datenbank- und Viewer-Software-Tools unterstützt. Die Pathologen nutzten ihre Büro-PCs zur Evaluierung und erreichten die digitalen Folien über eine Intranetverbindung. Die diagnostische Kohärenz und Unsicherheit im Zusammenhang mit digitalen Folien und Scannqualität wurden analysiert. ERGEBNISSE: Eine gute bis ausgezeichnete Bildqualität der Folien wurde in 96 % aufgezeichnet. In der Hälfte der kritischen 61 digitalen Folien war die mangelhafte Bildqualität auf Abschnittsellen oder Schwimmfolien zurückzuführen. In 88,2 % der untersuchten Fälle stimmten die digitalen Diagnosen voll und ganz mit dem Konsens überein. Von den insgesamt 36 inkohärenten Fällen wurden 7 (2,3 %) relevant eingestuft, ohne dass eine Unsicherheit vom Pathologen aufgezeichnet wurde. Ausschließlich aus dem Archiv jedes Pathologen stammende fallfremde Fälle betrug dieses Verhältnis 1,76 % aller Fälle. FAZIT: Unsere Ergebnisse zeigen, dass: 1) histopathologische Diagnosen auf Basis digitaler Folien hochgradig kohärent mit solchen der optischen Mikroskopie sein können; 2) die Kompetenz der Pathologen ein Faktor ist, der wichtiger ist als die Qualität der digitalen Folien; 3) mangelhafte digitale Folienqualität die Patientensicherheit nicht gefährdet, da diese Fehler vom Pathologen erkennbar sind und weitere Korrekturmaßnahmen getroffen werden können. VIRTUELLE FOLIEN: Die virtuelle Folie(n) zu diesem Artikel finden Sie hier: http://www.diagnosticpathology.diagnomx.eu/vs/1913324336747310.
Fónyad et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.
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