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ZIEL: Ziel dieser Studie war es, die Rate der vermeidbaren Sterblichkeit und unangemessenen Versorgung bei Fällen von traumatischem Tod in einem ländlichen Bundesstaat zu bestimmen. DESIGN: Dies ist eine retrospektive Fallüberprüfung. MATERIALIEN UND METHODEN: Die dem mechanischen Trauma zugeschriebenen Todesfälle im gesamten Bundesstaat, die zwischen dem 1. Oktober 1990 und dem 30. September 1991 auftraten, wurden untersucht. Alle Fälle, die die Einschlusskriterien erfüllten, wurden von einem multidisziplinären Gremium von Ärzten und Nichtärzten, die sowohl die präklinische als auch die klinische Phase der Versorgung repräsentierten, geprüft. Die Todesfälle wurden als frank vermeidbar, möglicherweise vermeidbar oder nicht vermeidbar beurteilt. Die in vermeidbaren und nicht vermeidbaren Fällen geleistete Versorgung wurde hinsichtlich der Angemessenheit nach national akzeptierten Richtlinien bewertet. MESSUNGEN UND HAUPTERGEBNISSE: Die Gesamtquote der vermeidbaren Todesfälle betrug 13 %. Bei den Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt wurden, lag die Quote der vermeidbaren Todesfälle bei 27 %. Die Rate der unangemessenen Versorgung betrug insgesamt 33 % und 60 % im Krankenhaus. Die Mehrheit der unangemessenen Versorgung trat in der Notaufnahmephase auf und wurde von einem oder mehreren Mitgliedern des Reanimationsteams, einschließlich der primären Kontaktärzte und Chirurgen, geleistet. Mängel waren überwiegend auf das Management der Atemwege und der Brustverletzungen zurückzuführen. FAZIT: Die Rate vermeidbarer Todesfälle durch Trauma in ländlichen Gebieten ist nicht unähnlich der in städtischen Gebieten vor der Implementierung eines Trauma-Versorgungssystems. Unangemessene Versorgung in der Notaufnahme, die mit dem Management von Atemwegs- und Brustverletzungen zusammenhängt, tritt in hoher Rate auf. Dies scheint der Hauptbeitrag zu vermeidbaren traumatischen Todesfällen an ländlichen Standorten zu sein. Die Schulung der primären Notfallversorger in den Grundlagen der Stabilisierung und der Erstbehandlung könnte die kosteneffektivste Methode zur Reduzierung vermeidbarer Todesfälle in ländlichen Gebieten sein.
Esposito et al. (Wed,) studierten diese Frage.