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Die spezifische Bindung von 125I-PDGF (Thrombozyten-abgeleiteter Wachstumsfaktor) an intakte Fibroblasten wird während der Inkubation bei 37 Grad Celsius relativ nicht dissoziierbar. Um die Wechselwirkung von PDGF mit seinen Rezeptoren unter Bedingungen, in denen es keine Rezeptorinternalisierung gibt, zu charakterisieren, haben wir die Bindung von 125I-PDGF an Membranpräparationen aus Maus 3T3-Zellen und Rattenleber untersucht. Die Bindungsstellen hatten die Affinitäts- und Spezifitätsmerkmale, die von PDGF-Rezeptoren zu erwarten sind. Bei 37 Grad Celsius (aber nicht bei 4 Grad Celsius) wurde die spezifische Bindung von 125I-PDGF an Membranen allmählich nicht dissoziierbar, beurteilt durch Verdünnung oder durch Zugabe von überschüssigem unverändertem PDGF. Diese enge Bindung war nicht auf eine kovalente Wechselwirkung zurückzuführen, da die polyanionische Verbindung Suramin spezifisch gebundenes 125I-PDGF leicht dissoziieren ließ. Diese Eigenschaft von Suramin wurde verwendet, um PDGF-Rezeptoren in der Rattenleber offenzulegen, die durch endogenes PDGF besetzt waren. Affinitäts-Kreuzvernetzungsstudien zeigten, dass die Bildung des nicht dissoziierbaren Zustands der Bindung von 125I-PDGF mit der Bindung von 125I-PDGF an ein 160.000-Dalton-Protein und an eine 110.000-Dalton-Spezies assoziiert war. Die kreuzvernetzten Bindungsstellen konnten an Weizenkleber-Agglutinin und an Anionenaustauschharze adsorbiert werden. Der isoelektrische Punkt beider kreuzvernetzter Spezies, bestimmt durch zweidimensionale Gelelektrophorese, betrug ungefähr 4,7. Diese Daten zeigen, dass PDGF in Membranpräparationen an ein anionisches 160.000-Dalton-Glykoprotein bindet, das wahrscheinlich der Rezeptor ist. Ein Hochaffinitätszustand der PDGF-Bindung, der schnell bei 37 Grad Celsius gebildet wird, kann durch Suramin dissoziiert werden.
Williams et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.