Key points are not available for this paper at this time.
Der Zebrafisch (Danio rerio) hat sich zu einer strategischen, hochdurchsatzfähigen Plattform entwickelt, die die kritische Lücke zwischen In-vitro-Assays und kostspieligen Studien an Säugetieren in der Entwicklung von Nanomedizin schließt. Dies wird durch seine umfangreiche Nutzung unterstrichen, mit über 1130 veröffentlichten Studien in den letzten fünf Jahren. Die hohe genetische Homologie des Modells, die optische Transparenz und die schnelle Entwicklung bieten ein ethisch günstiges System für die hochdurchsatzfähige Bewertung von Nanotoxizität, Biodistribution und therapeutischer Wirksamkeit. Diese Übersichtsarbeit positioniert den Zebrafisch als einen unentbehrlichen Zwischenfilter zur Priorisierung von Leitkandidaten und zur Entwirrung mechanistischer Wege für Nanomaterialien. Kritisch ist, dass das Modell am besten für die vorläufige In-vivo-Bewertung geeignet ist; die Ergebnisse erfordern eine anschließende Validierung in etablierten Säugetiermodellen vor einer möglichen Übersetzung auf den Menschen. Indem wir die Literatur systematisch überprüfen, organisieren wir Nanomaterialien nach chemischer Zusammensetzung und kartieren deren jeweilige Anwendungen auf verschiedene Krankheitsbereiche, wobei wir die Art des Nanomaterials, seine Eigenschaften und therapeutische Wirksamkeit analysieren. Wir erläutern, wie die Integration mit automatisierter Bildgebung, Mikroinjektion und künstlicher Intelligenz (KI) leistungsstarke Hochdurchsatz-Screening-Pipelines ermöglicht, die präklinische Kosten und Zeitpläne drastisch reduzieren und die Entwicklung personalisierter Medizin ermöglichen. Durch die Verbesserung der prädiktiven Validität und als Brücke zwischen In-vitro-Tests und präklinischen Studien an höheren Tieren strafft das Zebrafischmodell den Übersetzungsweg und beschleunigt die Entwicklung von Therapien im Nanobereich.
Flores‐Cruz et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.