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Die Aktivierung und klonale Expansion von autoreaktiven Lymphozyten ist ein kritischer Schritt in der Pathogenese von Autoimmunerkrankungen. In experimentellen Modellen der Autoimmunität kann die Erkrankung durch aktivierte, aber nicht ruhende, autoreaktive T-Zellen übertragen werden (1), was darauf hinweist, dass die Aktivierung von autoreaktiven T-Zellen für die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen erforderlich ist. Infektiöse Agenzien wurden lange Zeit als mögliche Schuldige bei der Aktivierung von autoreaktiven T-Zellen angesehen. Mechanismen, durch die eine Infektion zu einem autoimmunen Prozess führen kann, wurden in experimentellen Tiermodellen untersucht, und diese Konzepte sowie ihre Relevanz für menschliche Erkrankungen werden hier diskutiert.
Kai W. Wucherpfennig (Mon,) hat diese Frage untersucht.