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Sarkoidose ist eine heterogene Erkrankung hinsichtlich Präsentation, Dauer und Schwere. Aufgrund dieser Heterogenität ist es schwierig, Behandlungsentscheidungen abzustimmen. Biomarker haben sich als nützlich für die Diagnose und Prognose vieler Erkrankungen erwiesen, und im Laufe der Jahre wurden viele Biomarker vorgeschlagen, um Diagnose, Prognose und Behandlungsentscheidungen zu erleichtern. Leider wurde der ideale Biomarker für Sarkoidose bislang nicht entdeckt. Die am häufigsten verwendeten Biomarker sind Serum- und bronchoalveoläre Lavage-Biomarker, aber diesen fehlt die notwendige Spezifität und Sensitivität. Daher wird in der Sarkoidose oft eine Kombination dieser Biomarker verwendet, um eine korrekte Diagnose zu stellen oder mögliche Fortschritte zu erkennen. Weitere potenzielle Biomarker umfassen bildgebende Verfahren und Zell-Signalwege. Fluor-18-Deoxyglukose-Positronen-Emissions-Tomographie und hochauflösende Computertomographie haben sich als sensitiver für die Diagnose und Prognose sowohl der pulmonalen als auch der kardialen Sarkoidose erwiesen als die Serum-Biomarker ACE und sIL-2R. Es gibt eine aufkommende Rolle für die Erforschung von Signalwegen in der Pathogenese der Sarkoidose. Die JAK/STAT- und mTOR-Signalwege wurden insbesondere wegen ihrer Rolle bei der Granulombildung untersucht. Die Aktivierung dieser Signalwege erwies sich auch als spezifischer Biomarker für die Prognose der Sarkoidose. Darüber hinaus ermöglichen sowohl bildgebende Verfahren als auch Zell-Signal-Biomarker es, Patienten, die von einer bestimmten Behandlungsart profitieren könnten, von denen zu unterscheiden, die dies nicht tun werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der diagnostische und prognostische Weg der Sarkoidose viele verschiedene Arten von bestehenden und neuen Biomarkern umfasst. Die Forschung zu Biomarkern und der Krankheitspathologie ist im Gange, um den idealen sensitiven und spezifischen Biomarker für diese Erkrankung zu finden.
Kraaijvanger et al. (Dienstag,) haben diese Frage untersucht.
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