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Hintergrund Cluster der Differenzierung 38 (CD38) monoklonale Antikörper, einschließlich Daratumumab und Isatuximab, haben klinische Aktivität bei rückfälligem oder refraktärem multiplem Myelom (MM) gezeigt. Diese Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit und Sicherheit von CD38-gerichteten monoklonalen Antikörpern im Vergleich zu Standardregimen systematisch zu bewerten. Methoden Diese Studie suchte in PubMed, der Cochrane Library, Web of Science und Embase von der Gründung bis zum 30. Juni 2025 nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs), die CD38-Antikörper (allein oder in Kombination) mit proteasomhemmer- oder immunmodulator-basierenden Kontrollregimen bei Erwachsenen mit multiplem Myelom verglichen. Zwei Gutachter screeneten unabhängig die Studien, extrahierten Daten und bewerteten das Bias-Risiko (Cochrane-Risikobewertung 2.0). Die gepoolten Risikoverhältnisse (RRs) und Hazard-Ratios (HRs) wurden anhand von Fixed- oder Random-Effects-Modellen gemäß I²-Heterogenität geschätzt. Der Publikationsbias wurde mit dem Egger-Test untersucht. Ergebnisse Insgesamt wurden acht RCTs mit 2.821 Patienten eingeschlossen. Die gepoolte Gesamtansprechrate (ORR) wurde signifikant verbessert durch CD38-gerichtete Therapien (RR 1,59; 95 % Konfidenzintervall CI 1,32–1,92; p < 0,001). Auch das progressionsfreie Überleben (PFS) war signifikant verlängert (HR 0,50; 95 % CI 0,39–0,61; p < 0,001). Subgruppenanalysen deuteten auf konsistente Vorteile in Bezug auf die Nierenfunktion, Altersgruppen und frühere Therapie-Linien hin. Allerdings waren CD38-gerichtete Therapien mit höheren Raten nicht-hämatologischer Nebenwirkungen, einschließlich Infektionen und Durchfall, assoziiert. Schlussfolgerung CD38 monoklonale Antikörper erhöhen die Tiefe der Reaktion und verlängern das progressionsfreie Überleben beim multiplen Myelom, mit einem akzeptablen Sicherheitsprofil, was ihre Integration in Behandlungsalgorithmen unterstützt.
Guo et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.