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Die Bevölkerungsalterung in der Asien-Pazifik-Region ist eine erhebliche Herausforderung für das 21. Jahrhundert. Da die Länder im Asien-Pazifik schneller altern als jede andere Region der Welt, haben der demografische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen eine immense soziale, politische, gesundheitliche und wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Fast 60 Prozent der Weltbevölkerung über 60 Jahre leben in der Asien-Pazifik-Region, was 630 Millionen Menschen entspricht (1). Diese Bevölkerung wird bis 2050 voraussichtlich 1,3 Milliarden erreichen (1). Allgemein zeigen ältere Erwachsene eine höhere Prävalenz chronischer Krankheiten, Begleiterkrankungen und Krankenhausaufenthalte, was wiederum die Gesundheitskosten erhöht. Frauen machen über 60% der älteren Bevölkerung in der Asien-Pazifik-Region aus (2). Das Geschlechterungleichgewicht hat Auswirkungen auf soziale Unterstützung und Gesundheitssysteme, da Frauen in der Regel eine höhere Lebenserwartung haben und mehr Jahre mit potenzieller Behinderung konfrontiert sein können. Aufgrund der traditionellen Rolle der Frauen als Familienpflegekräfte in vielen Gesellschaften der Region könnten ältere Frauen einem größeren Druck ausgesetzt sein, was möglicherweise ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden beeinträchtigen könnte. Traditionelle Modelle der Entwicklung der Gesundheitsberufe und der Leistungsbereitstellung sind weniger wahrscheinlich wirksam, um den wachsenden Bedenken Rechnung zu tragen, wenn der Fokus weiterhin auf spezialisierten und tertiären Dienstleistungen liegt. Es ist entscheidend, primäre und gemeinschaftsbasierte Pflegeansätze zu stärken, die den wachsenden Bedürfnissen gerecht werden und sensibel auf kulturelle Kontexte, lokale Herausforderungen und spezifische Anforderungen älterer Menschen eingehen.
Balasubramanian et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.