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Die Migration zur intestinalen Mukosa hängt angeblich von der lokalen Aktivierung ab, da gastrointestinales lymphoides Gewebe die Expression intestinaler Homing-Moleküle induziert, während lymphknoten, die Haut entwässern, dies nicht tun. Dieses Paradigma ist schwer mit Berichten über T-Zell-Reaktionen im Darm nach alternativen Immunisierungswegen in Einklang zu bringen. Wir versöhnen diese Diskrepanz, indem wir zeigen, dass die Aktivierung in der Milz zu einer intermediären Induktion des Homing-Potentials zur intestinalen Mukosa führt. Darüber hinaus zeigen wir, dass Gedächtnis-T-Zellen im Epithel des Dünndarms nicht routinemäßig mit Gedächtnis-T-Zellen in anderen Geweben zirkulieren und wir liefern Beweise dafür, dass das Homing ähnlich dynamisch bei Menschen nach subkutaner Immunisierung mit dem Lebendimpfstoff gegen Gelbfieber ist. Diese Daten erklären, warum systemische Immunisierungswege lokale zellvermittelte Immunität im Darm induzieren und deuten darauf hin, dass dieses Gewebe kurz nach der Aktivierung mit Gedächtnis-T-Zell-Vorläufern besät werden muss.
Masopust et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.