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Abstract Standard-F&E-Wachstumsmodelle haben zwei beunruhigende Eigenschaften: das Vorhandensein von Skaleneffekten (d.h. die Vorhersage, dass größere Volkswirtschaften schneller wachsen) und die Implikation, dass es eine Vielzahl von wachstumsfördernden Maßnahmen gibt. Neuere Modelle des Wachstums ohne Skaleneffekte, wie das von Segerstrom (1998), beseitigen nicht nur den kontrafaktischen Skaleneffekt, sondern implizieren auch, dass die Wachstumsrate nicht auf irgendeine Form von Wirtschaftspolitik reagiert. Sie weisen jedoch eine andere beunruhigende Eigenschaft auf: das Wirtschaftswachstum hängt positiv vom Bevölkerungswachstum ab, und die Wirtschaft kann ohne Bevölkerungswachstum nicht wachsen. Das vorliegende Papier integriert die Akkumulation von Humankapital in Segerstroms (1998) Modell des Wachstums ohne Skaleneffekte. In Übereinstimmung mit vielen empirischen Studien steht das Wachstum nicht in positivem Bezug zum Bevölkerungswachstum, sondern zu Investitionen in Humankapital. Und es gibt einen Weg, das Wachstum zu beschleunigen: die Bildung zu subventionieren.
Lutz G. Arnold (Do,) hat diese Frage untersucht.