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Zusammenfassung Der umfassend dokumentierte Ansatz zur Lebensqualität, der von Campbell, Converse und Rodgers (1976) vorgeschlagen wurde, wird in ein testbares theoretisches Modell übersetzt. Dieses hier als "erstes strukturelles Modell" bezeichnete Verfahren entspringt einer populären Interpretation Lewinscher Konzepte. Eine kritische Prüfung dieser Interpretation führt zu mehreren Modifikationen der von Campbell et al. postulierten Mess- und Kausalstrukturen, von denen jede einer Überprüfung unterzogen wird. Ebenso wird ein alternativer theoretischer Ansatz getestet, der auf einer zweiten, weniger bekannten Interpretation derselben Lewinschen Konzepte basiert und hier als "zweites strukturelles Modell" bezeichnet wird. Diese Modelle werden anhand struktureller Gleichungstechniken an einer Stichprobe von 419 Befragten zur Nachbarschaftszufriedenheit ausgewertet. Die Analysen zeigen, dass sowohl das erste als auch das zweite strukturelle Modell statistisch akzeptable Ergebnisse zur Nachbarschaftszufriedenheit liefern, jedoch das zweite Modell in mehreren Modellierungskriterien besser abschneidet. Die Implikationen für die Verwendung struktureller Gleichungstechniken zur Bewertung konkurrierender, theoriegestützter Modelle werden diskutiert.
Allen et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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