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Dieser Artikel entwickelt und testet ein Kommunikationsinfrastrukturmodell des Zugehörigkeitsgefühls unter Bewohnern städtischer Wohnumgebungen. Das Konzept einer Kommunikationsinfrastruktur – ein Erzählensystem, das in seinem kommunikativen Handlungszusammenhang angesiedelt ist – wird erörtert. Das Erzählen im Stadtteil, der Kommunikationsprozess, durch den die Diskussion im Quartier Menschen von Bewohnern eines Hauses zu Mitgliedern eines Stadtteils transformiert, wird als wesentlicher Bestandteil der Wege der Menschen zur Zugehörigkeit vorgeschlagen, einer Bindung an ein Wohngebiet, die sich in alltäglichen Austauschverhalten zeigt. Ein multimethodales Forschungsdesign wird verwendet, um sieben Wohngebiete in Los Angeles zu untersuchen, wobei mehrsprachige Datensammlungen eingesetzt werden, um die relevanten Faktoren zu entdecken, die die Zugehörigkeit in neuen und alten Einwanderergemeinschaften bestimmen. Ein Kommunikationsinfrastrukturmodell, das Storytelling als intervenierenden Prozess zwischen struktureller Lage und Zugehörigkeit postuliert, wird vorgeschlagen und getestet. Insgesamt wurde festgestellt, dass der wichtigste Faktor für die Schaffung von Zugehörigkeit ein aktives und integriertes Erzählensystem war, das Bewohner, Gemeinschaftsorganisationen und lokale Medien einbezieht. Die diagnostischen Potenziale des Ansatzes der Kommunikationsinfrastruktur und die politischen Implikationen der Ergebnisse werden erörtert.
Ball‐Rokeach et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.