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HINTERGRUND: Die frühe Kindheit bietet ein Fenster der Gelegenheit zur Förderung von körperlicher Aktivität. Angesichts der begrenzten Wirksamkeit von Interventionen bis heute sind neue Ansätze erforderlich. Sozio-ökologische Modelle legen nahe, dass die Einbeziehung von Eltern als Zielgruppe der Interventionen wirksam sein könnte, um gesündere Lebensstile bei Kindern zu fördern. Diese Studie beschreibt die Wirksamkeit einer familienfokussierten 'Aktives Spiel'-Intervention zur Verringerung der sedentären Zeit und zur Erhöhung der gesamten körperlichen Aktivität bei Vorschulkindern. METHODEN: Siebenundsiebzig Familien wurden aus 8 zufällig ausgewählten SureStart-Kinderzentren im Nordwesten Englands rekrutiert. Die Zentren wurden zufällig entweder einer Interventionsgruppe (n = 4) oder einer Vergleichsgruppe (n = 4) zugewiesen. Eltern und Kinder in der Interventionsgruppe erhielten ein 10-wöchiges aktives Spielprogramm, das von geschulten aktiven Spielprofis durchgeführt wurde; dies umfasste einen Aktivitäts- und Bildungsanteil. Familien in der Vergleichsgruppe wurden gebeten, ihre gewohnte Routine beizubehalten. Jeder teilnehmende Elternteil und jedes Kind trug 7 Tage lang bei der Grundlinie und beim Post-Test einen uni-axialen Beschleunigungsmesser. Die sedentäre Zeit an Wochen- und Wochenendtagen und die gesamte körperliche Aktivität, angepasst an kind- und haushaltsbezogene Kovariaten, wurden mit Hilfe multilevelanalytischer Verfahren analysiert. ERGEBNISSE: Signifikante Interventionseffekte wurden für die sedentäre Zeit und die körperliche Aktivität sowohl an Wochen- als auch an Wochenendtagen beobachtet. Kinder in der Interventionsgruppe wiesen an Wochen- und Wochenendtagen jeweils 1,5 % und 4,3 % weniger sedentäre Zeit sowie jeweils 4,5 % und 13,1 % mehr körperliche Aktivität auf als Kinder in der Vergleichsgruppe. Die Sportteilnahme der Eltern und ihr Aktivitätsniveau, das Geschlecht des Kindes, die Verfügbarkeit von Medien im Haushalt und die Teilnahme an organisierten Aktivitäten waren signifikante Prädiktoren für die sedentäre Zeit und die körperliche Aktivität in dieser Altersgruppe. SCHLUSSFOLGERUNG: Eine 10-wöchige familienfokussierte aktive Spielintervention führte zu positiven Veränderungen in der sedentären Zeit und den Gesamtniveaus der körperlichen Aktivität bei Vorschulkindern. Bestimmte Kovariaten wurden identifiziert, die einen signifikanten Einfluss auf die Ergebnismessungen hatten. Darüber hinaus wiesen Kinder, deren Eltern aktiv waren, weniger sedentäre Zeit und mehr körperliche Aktivität auf, was darauf hindeutet, dass die Aktivitätsgewohnheiten der Eltern Vermittler des Engagements in körperlicher Aktivität in dieser Altersgruppe sind.
O’Dwyer et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.