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Obwohl Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen eine zunehmend identifizierte Patientengruppe sind, stehen nur wenige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese vorläufige randomisierte kontrollierte offene Studie mit parallelem Design entwickelte zwei Gruppeninterventionen für Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen und Intelligenz im normalen Bereich: kognitive Verhaltenstherapie und Freizeitaktivitäten. Beide Interventionen umfassten 36 wöchentliche 3-stündige Sitzungen, die von zwei Therapeuten in Gruppen von 6-8 Patienten geleitet wurden. Insgesamt nahmen 68 psychiatrische Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen an der Studie teil. Die Outcome-Maßnahmen waren der Lebensqualitätsfragebogen, die Kohärenz-Skala, die Rosenberg Selbstwertskala und eine explorative Analyse zu Maßnahmen der psychischen Gesundheit. Teilnehmer beider Behandlungsbedingungen berichteten nach der Behandlung von einer erhöhten Lebensqualität (d = 0,39, p < 0,001), ohne Unterschied zwischen den Interventionen. Es wurde keine Besserung der psychiatrischen Symptome beobachtet. Die Abbruchquote war bei der kognitiven Verhaltenstherapie niedriger als bei den Freizeitaktivitäten, und die Teilnehmer der kognitiven Verhaltenstherapie bewerteten sich selbst als insgesamt stärker verbessert sowie hinsichtlich der Ausdrucksfähigkeit von Bedürfnissen und des Verständnisses von Schwierigkeiten. Beide Interventionen scheinen vielversprechende Behandlungsoptionen für Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen zu sein. Die ähnliche Wirksamkeit der Interventionen könnte auf die gemeinsamen Elemente, die Struktur und das Gruppensetting zurückzuführen sein. Kognitive Verhaltenstherapie könnte zusätzlich vorteilhaft sein in Bezug auf die Steigerung spezifischer Fähigkeiten und die Minimierung von Abbrüchen.
Hesselmark et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.