Dieses Arbeitspapier stellt ein Entwicklungsmodell zur Untersuchung der schriftlichen Darstellung von Gebärdensprache durch vier Wege vor: Sprachinput, Sprachausgabe, Schriftlichkeitsinput und Schriftlichkeitsausgabe. Das Modell trennt die Sprachentwicklung von der Schriftlichkeit. Es behandelt zugänglichen Input und expressive Ausgabe als Entwicklungsnotwendigkeiten und betrachtet Schriftlichkeit als eine dauerhafte symbolische Schicht, die hinzugefügt werden kann, nachdem die Sprache begonnen hat. Für Gebärdensprachen ist die Forschungsfrage nicht nur, ob Gebärden eine Sprache sind. Es geht darum, was sich ändert, wenn eine Gebärdensprache auch dauerhafte lesbare und schreibbare Texte hat.
Steve Slevinski (Mon,) hat diese Frage untersucht.