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Zusammenfassung Ziel: Den Einfluss der Einkommensungleichheit zwischen Gemeinden unabhängig vom Haushaltseinkommen auf die individuelle Gesamtmortalität in den Vereinigten Staaten zu bestimmen. Design: Longitudinale Kohortenstudie. Probanden: Eine landesweit repräsentative Stichprobe von 14 407 Personen im Alter von 25-74 Jahren aus den Vereinigten Staaten, basierend auf der ersten nationalen Gesundheits- und Ernährungserhebung. Setting: Die Probanden wurden von der ursprünglichen Befragung zwischen 1971-5 bis 1987 verfolgt. Vollständige Follow-up-Informationen waren für 92,2 % der Stichprobe verfügbar. Hauptoutcome-Maßnahmen: Die Beziehung zwischen dem Haushaltseinkommen und der Einkommensungleichheit in der Wohngegend sowie der individuellen Gesamtmortalität bei Follow-up wurde mit der Cox-Proportional-Hazard-Überlebensanalyse untersucht. Ergebnisse: Die Einkommensungleichheit in der Gemeinde zeigte eine signifikante Assoziation mit der nachfolgenden kommunalen Mortalität und mit der individuellen Mortalität nach Anpassung an Alter, Geschlecht und Durchschnittseinkommen in der Wohngegend. Nach Anpassung an das individuelle Haushaltseinkommen ging jedoch die Assoziation mit der Mortalität verloren. Schlussfolgerungen: In dieser landesweit repräsentativen amerikanischen Stichprobe sagt das Familieneinkommen, jedoch nicht die Einkommensungleichheit in der Gemeinde, unabhängig die Mortalität voraus. Zuvor berichtete ökologische Assoziationen zwischen Einkommensungleichheit und Mortalität könnten eine Verfälschung zwischen individuellem Familieneinkommen und Mortalität widerspiegeln. Wichtige Botschaften Ökologische Studien haben eine starke Beziehung zwischen nationalen, staatlichen oder kommunalen Indizes der Ungleichheit und Mortalität auf Bevölkerungsebene dokumentiert. Diese Studien haben nicht ausreichend für die Verfälschung durch das Familieneinkommen auf individueller Ebene kontrolliert. Diese Studie, die Daten aus einer landesweit repräsentativen Stichprobe aus den Vereinigten Staaten verwendet, zeigte keine Beziehung zwischen Einkommensungleichheit in der Gemeinde und Mortalität nach Anpassung an das Familieneinkommen. Armut, nicht die Einkommensungleichheit in der Gemeinde, bestimmt die anschließende Mortalität; weitere Studien sind erforderlich, um festzustellen, ob diese Ergebnisse auf nationale oder staatliche Einkommensungleichheit zutreffen.
Fiscella et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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