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Satellitenzellen sind myogene Zellen, die die Rolle des postnatalen Wachstums und der Regeneration in der Skelettmuskulatur übernehmen. Nach Proliferation und anschließender Differenzierung verschmelzen diese Zellen entweder miteinander oder mit der angrenzenden Muskelfaser, wodurch die Anzahl der Myonuklei für das Wachstum und die Reparatur der Faser erhöht wird. Die potenziellen Faktoren, die diesen Prozess regulieren könnten, sind zahlreich, einschließlich Bewegung, Trauma, passive Dehnung, Innervation und lösliche Wachstumsfaktoren. Insbesondere drei Klassen von Wachstumsfaktoren (Fibroblasten-Wachstumsfaktor, insulinähnlicher Wachstumsfaktor und Transformation Wachstumsfaktor-beta) wurden intensiv hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Proliferation und Differenzierung von Satellitenzellen in Kulturen untersucht. Es wurde gezeigt, dass der Fibroblasten-Wachstumsfaktor die Proliferation stimuliert, aber die Differenzierung hemmt. Insulinähnlicher Wachstumsfaktor stimuliert sowohl Proliferation als auch Differenzierung, wobei letzteres in viel größerem Maße geschieht. Transformation Wachstumsfaktor-beta hemmt leicht die Proliferation, aber inhibiert die Differenzierung. Bei gleichzeitiger Verabreichung können diese Faktoren in Kultur Aktivitäten der Satellitenzellen induzieren, die denen typisch sind, die in vivo in wachsender, regenerierender oder gesunder reifer Muskulatur gefunden werden. Veränderungen der Konzentrationen dieser Wachstumsfaktoren in der Muskelumgebung sowie Veränderungen der Empfindlichkeit oder Reaktionsfähigkeit der Zelle auf diese Faktoren stellen potenzielle Mechanismen zur Regulierung der Aktivität von Satellitenzellen in situ dar.
Allen et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.