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Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, wie Sprachlehrer praktische Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen zur computerunterstützten Sprachvermittlung (CALL) in ihrem Unterricht anwenden. Es wird auch untersucht, auf welche Weise Lehrer ihre berufliche Weiterentwicklung im Bereich CALL fortsetzen. Die Teilnehmer der Studie waren 20 Lehrer für Englisch als Zweitsprache und Fremdsprache, die in den letzten 4 Jahren denselben Master-Studiengang im Bereich CALL abgeschlossen haben und derzeit unterrichten. Umfragen und Nachinterviews erforschten, wie die Teilnehmer über CALL-Aktivitäten lernen; wie das, was sie im Kurs gelernt haben, mit ihren aktuellen Lehrkontexten interagiert; die Faktoren, die beeinflussen, ob sie Technologie in ihren Klassenzimmern verwenden oder nicht; und wie sie weiterhin neue Ideen im Bereich CALL erwerben und beherrschen. Die Ergebnisse unterstützen frühere Forschungen zur Lehrerbildung im Bereich Technologie, da sie darauf hinweisen, dass Lehrer, die CALL-Aktivitäten nutzen, oft die Lehrer sind, die zuvor Erfahrung mit CALL hatten; dass Mangel an Zeit, Unterstützung und Ressourcen den Einsatz von CALL-Aktivitäten in einigen Klassenzimmern verbietet; und dass Kollegen die häufigste Quelle neuer Ideen für CALL-Aktivitäten außerhalb formalistischer Lehrveranstaltungen sind. Die Implikationen für die Lehrerbildung sind, dass Lehrer besser in situativen Kontexten lernen und dass Technologie-Kurse entsprechend gestaltet werden sollten.
Egbert et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.