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Dieser Artikel argumentiert, dass individuelle Paradigmen die sozialwissenschaftlichen Erklärungen für geschlechtsspezifisches Verhalten in intimen Beziehungen überwogen haben, dass jedoch ein mikrostrukturelles Paradigma notwendige zusätzliche Informationen bietet. Die Ergebnisse einer Studie, die entworfen wurde, um die relativen Stärken individualistischer und mikrostruktureller Erklärungen für „Mutterverhalten“ zu testen, werden präsentiert. Die mikrostrukturelle Hypothese ist, dass alleinerziehende Väter ein elterliches Verhalten annehmen, das dem von Frauen, die mütterlich sind, nähersteht als dem von verheirateten Vätern. Die Erziehungsstile von alleinerziehenden Vätern, alleinerziehenden Müttern, verheirateten Eltern mit Müttern zu Hause und verheirateten Paaren mit zwei Einkommen werden verglichen. Insgesamt wird die Hypothese gestützt. Der Artikel endet mit einer Diskussion über die Auswirkungen der mikrostrukturellen Perspektive auf sozialen Wandel in feministischer Richtung.
Bárbara J. Risman (Sun) hat diese Frage untersucht.