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Zwei Studien beschäftigten sich mit parallelen Fragen zu den Korrelaten und Konsequenzen des Selbstaufwertungsbias. Studie 1 wurde in einem Laborumfeld durchgeführt und untersuchte selbstaufwertende Bewertungen der Leistung in einer Gruppeninteraktion. Studie 2 bewertete die illusionären Überzeugungen der Studenten über ihre akademischen Fähigkeiten, als sie zum ersten Mal das College betraten, und verfolgte sie dann longitudinal, um die Behauptungen über die langfristigen Vorteile positiver Illusionen zu testen. Beide Studien zeigten, dass der Selbstaufwertungsbias mit Narzissmus, Ego-Einbeziehung, selbstdienlichen Attributionen und positivem Affekt in Zusammenhang stand. Studie 2 stellte fest, dass Selbstaufwertung mit abnehmendem Selbstwertgefühl und Wohlbefinden sowie mit zunehmendem Rückzug aus dem akademischen Kontext assoziiert war. Selbstaufwertung sagte keine höheren akademischen Leistungen oder höhere Abschlussquoten voraus. Daher legen die Ergebnisse nahe, dass selbstaufwertende Überzeugungen kurzfristig anpassungsfähig, langfristig jedoch nicht vorteilhaft sein können.
Robins et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.