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Diese Arbeit präsentiert eine qualitative Querschnittsstudie mit dem Fokus auf das pädagogische Fachwissen (PCK) angehender und im Dienst befindlicher Lehrkräfte über Redoxreaktionen in Deutschland. Ziel war es, die Unterschiede im PCK zwischen Personen in der Lehrerausbildung und bereits praktizierenden Lehrern zu untersuchen und zu analysieren. Die Stichprobe umfasste vier verschiedene Gruppen: Bachelorstudierende, Masterstudierende, angehende Lehrkräfte und im Dienst befindliche Lehrer. Die Daten wurden durch einen Online-Fragebogen und halbstrukturierte Interviews gesammelt. Der Online-Fragebogen wurde basierend auf Missverständnissen und Lernschwierigkeiten in Bezug auf Redoxreaktionen entwickelt. Zweiundsechzig Teilnehmer beantworteten den Fragebogen, und die Interviews wurden mit zwölf Teilnehmern durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass Lehrerfahrung einen Unterschied macht. Studierende der Lehrerausbildung beschrieben eher traditionelle und inhaltsfokussierte Ansätze, während erfahrene Lehrer die Anwendung des Inhalts betonten. Erfahrene Lehrer wiesen ein weiter entwickeltes Repertoire an Lehrstrategien auf. Die Teilnehmer unterschieden sich auch in ihrem Wissen über Lernende und den Lehrplan. In Bezug auf Beurteilung lagen die Praktiken eher auf einem allgemeinen pädagogischen Wissensniveau und nicht fachspezifisch. Obwohl die Lehrerausbildung in Deutschland mehrere Möglichkeiten für Praktika bietet, wird angeregt, dass zentrale Aspekte des PCK von Lehrern erst dann zu entwickeln und zu festigen beginnen, wenn sie als Lehrer arbeiten. Um traditionelle Praktiken nicht zu perpetuieren, ist eine Investition in kontinuierliche berufliche Weiterbildung erforderlich.
Goes et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.