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Humor und Witz sind komplexe kognitive, soziale und linguistische Phänomene, die für die Forschung im Bereich des Textverständnisses, der Pragmatik und der Diskursverarbeitung relevant sind. Wir beginnen mit der Präsentation einer Taxonomie von Witzen und Witz als nützliches, beschreibendes Werkzeug. Anschließend argumentieren wir, dass die Verarbeitung von Humor eher parallel als seriell erfolgen kann, indem wir ein serielles Verarbeitungsmodell der Inkongruenzauflösung mit einem alternativen dualen Verarbeitungsmodell kontrastieren. Wir unterstützen daraufhin eine Theorie der Sprechakte als theoretischen Rahmen für die Betrachtung von Witz in der Diskursverarbeitung. Konkret argumentieren wir, dass detaillierte analytische Theorien wie die von Allen (1983) notwendig sind, um die semantischen und rechnerischen Grundlagen von Humor und Witz zu klären. Wir präsentieren eine Taxonomie der sozialen Funktionen von Witz und argumentieren, dass die Betrachtung von Witz als Plan zur Erfüllung sozialer und diskursiver Ziele unsere Theorien über Gespräche bereichern wird.
Long et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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