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Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Farbpräsenz und Sättigung auf die affektive Beurteilung von realen Bildern, in Abhängigkeit von der affektiven Valenz des Bildes. In den ersten beiden Experimenten beobachteten und bewerteten die Teilnehmer originale Farbfotos und deren Graustufen-Versionen, die in einer wechselnden Reihenfolge über zwei separate Experimentalsitzungen präsentiert wurden. Farbfotos wurden als angenehmer bewertet als Graustufenfotos, wenn die Bildvalenz positiv war, und als unangenehmer, wenn die Bildvalenz negativ war. Das dritte Experiment bestand aus den gleichen Originalbildern und deren Versionen mit um 50 % reduzierter Sättigung. Originalfotos wurden als angenehmer bewertet als sättigungsreduzierte Fotos, wenn die Bildvalenz positiv war, jedoch als weniger unangenehm, wenn die Bildvalenz negativ war, was darauf hindeutet, dass potenziell trennbare Mechanismen für die Verarbeitung von Farbpräsenz und Sättigung existieren. Signifikante Wechselwirkungen wurden zwischen Farb- oder Sättigungsmodus und Valenz bei der affektiven Beurteilung in allen drei Experimenten gefunden. Die Effekte blieben bestehen, nachdem die Farbigkeit und Helligkeit zwischen den Farb- und Graustufen- (oder de-saturierten) Bedingungen kontrolliert wurden.
Lin et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.