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HINTERGRUND: Die Digitalisierung betrifft 90 % des Gesundheitswesens. Digitale Gesundheit bezieht sich jedoch nicht nur auf technologische Transformation, sondern hat auch erhebliche kulturelle und soziale Folgen. Sie verändert grundlegend die Rollen von Ärzten und Patienten sowie deren Beziehung. Darüber hinaus stellen die wachsende Anzahl chronisch kranker Patienten und die steigende Lebenserwartung seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neue Herausforderungen für die medizinische Belegschaft dar. ZIELE: Die Kenntnisse und Einstellungen digital engagierter Ärzte zu digitalen Gesundheitstechnologien und der Transformation der Arzt-Patienten-Beziehung zu erforschen. METHODEN: Eine qualitative Interviewstudie, die mit Interpretativer Phänomenologischer Analyse (IPA) ausgewertet wurde. Die Studie basiert auf qualitativen, halbstrukturierten Interviews mit 11 digital engagierten Ärzten aus 9 Ländern. Wir haben vier Hauptthemen identifiziert, die aus den Antworten und Erfahrungen der E-Ärzte hervorgehen: 1) die Vergangenheit: Absichten und Erfahrungen des Wandels, 2) die Gegenwart: die Rolle der digitalen Gesundheit und Technologie in der medizinischen Praxis sowie ihre alltäglichen Herausforderungen, 3) die Gegenwart: die praktische und ideale Arzt-Patienten-Beziehung, und 4) die Zukunft: Fähigkeiten und Kompetenzen, die für die Arbeit mit E-Patienten benötigt werden, und Visionen über die Zukunft der medizinischen Praxis. ERGEBNISSE: Die befragten Ärzte geben an, dass digitale Gesundheitslösungen eine tiefere Arzt-Patienten-Beziehung schaffen könnten: informierte Patienten sind eine große Hilfe im gemeinsamen Arbeitsprozess, und Technologie ist das Hauptwerkzeug, um einen engagierteren und verantwortungsbewussteren Patienten zu schaffen. Medizinische Fachkräfte könnten in Zukunft eher die Rolle eines Übersetzers zwischen technischen Daten und dem Patienten übernehmen; als Führer im Dschungel der digitalen Gesundheit. Die befragten Ärzte wiesen jedoch auch darauf hin, dass der digitale Übergang heute mehr Vorteile für die Patienten als für ihre Ärzte bietet. FAZIT: Wir stellen fest, dass digital engagierte Ärzte durch eine Art Dichotomie gekennzeichnet sind: Sie nutzen die digitalen Möglichkeiten begeistert, spüren aber auch die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit digitaler Gesundheit.
Győrffy et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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